Elbe!#
Hamburg liegt an der Elbe, genauer an dem Zusammenfluss von Alster und Elbe. Beide sind für mich von Bedeutung: Auf der Alster habe ich Segeln auf Jollen gelernt und erste Erfahrungen gesammelt. Dann hats mich auf die Elbe gezogen, mehr Weite und die Sandstrände der Elbinseln lockten.
An vielen grauen Herbsttagen bin ich im Nieselregen von St. Pauli zum Elbufer gelaufen, bin die Hafentreppe runter und elbabwärts mit der Fähre gefahren. Oder durch den alten Elbtunnel zu Fuss gegangen und von Steinwerder aus auf die Stadt geschaut. Ein Zufluchtsort zum Aufatmen, Abstand gewinnen und Gedanken schweifen lassen. Der Text des Songs “Elbe” von S.H.O.K. spricht von ähnlichen Erfahrungen und hat mich sehr berührt.
Schellfisch Tunnel#
Der alte Schellfisch Tunnel zwischen Bahnhof Altona und Altonaer Fischereihafen, durch den bis 1992 die Altonaer Hafenbahn fuhr, war für mich lange ein weiterer Zufluchtsort. Oft bin ich dort allein gewesen und bin in dem stillgelegten Tunnel die Elbe runter gegangen. Im Dunkeln roch es trocken nach Staub und Urin, allein die Schienen ermöglichten die Orientierung und schliesslich war das Licht am Ende des Tunnels mehr oder weniger hell.
Blankenese#
Wolfgang Borchert schreibt über seinen Blick von Blankenese auf die Elbe in die “Die Hundeblume”.








